Cordelia Pilar hat den größten Teil ihrer Kindheit und Jugend in Südamerika
verbracht. Dort lebte sie mehrere Jahre in Lima (Peru) sowie in Quito (Ecuador). Viele Einflüsse aus dieser Zeit
inspirieren sie bis heute und beeinflussen ihren Malstil, weckten ihren Mut zur Farbe und
zum Experiment. Vor allem die Farben der südamerikanischen Natur, die wilde Schönheit der Anden sowie die Wüste mit ihren Steinformationen
prägen ihren Stil.
Sie verbindet verschiedene Materialien und setzt diese auf unkonventionelle Art ein. Sie malt auf
Leinen, Baumwolle, Holz und Pappe, sie verwendet Acryl-, Öl- und Dispersionsfarben, kombiniert dies mit Kreide und
Wachsmalstiften, malt mit Pinseln, Spachteln, Drahtbürsten, Tüchern oder einfach mit ihren Händen Sie arbeitet Sand,
Leim und auch Holzspäne in ihre Werke ein. Cordelia Pilar begann früh mit der Malerei. Schon als Kind wurde sie insbesondere von ihren Großeltern gefördert und
unterstützt. Vor allem ihr Großvater, Dr. Franz Büchler,
selbst Maler, Bildhauer und Schriftsteller verschaffte ihr Zugang zur abstrakten Malerei sowie eine entsprechende Schulung.
1980 kehrte sie nach Deutschland zurück, um in Hamburg Abitur zu machen. Es folgten mehrere Jahre intensiver
künstlerischer Tätigkeit. In dieser Zeit arbeitete sie besonders die formale Gestaltung ihrer Arbeit heraus. Sie
konzentrierte sich auf die Darstellung der Form ohne Rücksicht auf die Farbgebung. Die Farbe wurde zum Beiwerk, trat in den
Hintergrund. Ihr ist wichtig, die Form für sich sprechen zu lassen, ihr Raum zu geben im Wechselspiel mit Farbe und Licht,
welches sie als gestalterisches Element einsetzt. Ist das, was wir sehen das, was wir begreifen? Das kann man bei ihrer Malerei auch
wörtlich nehmen. Die raue Beschaffenheit der Oberfläche vieler ihrer Werke verleiht ihnen eine ganz eigene Sinnlichkeit.
Um ihre kreative Freiheit zu wahren, entschied sie sich für ein festes berufliches Standbein abseits des Kunstbetriebs.
Als freie Künstlerin verfügt sie über die Unabhängigkeit, sich auf ihre Malerei zu konzentrieren. Als Mitarbeiterin
einer großen Fluglinie ist sie weiterhin oft im Ausland und bringt von dort viele Impulse für ihre Malerei mit.
Cordelia Pilar lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.
Mehrere Jahre nahm sie an freien Kursen der "Frankfurter Malakademie" teil. Dadurch hatte sie die Möglichkeit,
ihr Oeuvre in mehreren Ausstellungen einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Eine Dauerausstellung befindet
sich seit geraumer Zeit bei Herrn Dr. Jan Pilar in Mörfelden-Walldorf. Aktuelle Exponate können seit dem 31.5.2010
im Fachärztehaus Langen in der Praxisgemeinschaft Biewald, Greiff, Herrmann
(FÄZ, Röntgenstraße 9, 63225 Langen) während der Sprechzeiten besichtigt werden. Eine vergleichbare Werkschau fand bereits
im Mai 2008 am gleichen Ort in den Räumlichkeiten der Gemeinschaftspraxis Rudolph, Scholz, Schöfer, Bürke statt.
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